Wenn du da DU selbst bleibst, hältst du das nicht aus.

Der Satz sitzt. Ein Coachee von mir sagte diesen Satz und versuchte damit (sich) zu erklären, wozu viele Menschen in seinem Arbeitsumfeld sich über die Zeit verändert haben, ein anderes Benehmen an den Tag legen, die Tonart rauer und die Luft immer dünner wird.

Der Satz schwingt bei mir lange nach und löst auch in mir noch immer etwas aus – auch jetzt beim Schreiben. Dürfen wir nicht wir selbst bleiben; oder können wir nicht? Vielleicht gehört diese Veränderung, die mein Coachee da beschreibt, auch unweigerlich dazu. Ist eine Art Weiter-Entwicklung. Können wir uns dagegenstellen; oder wollen wir uns dagegenstellen? Lasst uns festhalten, dass wir bemerkt haben, das „etwas“ anders ist – sich „etwas“ verändert hat. Wir und/oder die Anderen haben sich verändert.

Mein Coachee hat es für sich eingeordnet. Konnte seine Erkenntnis und das Gefühl für sich stimmig ordnen, zieht seine Schlüsse und macht!

„Wenn du da DU selbst bleibst, hältst du das nicht aus.“

Der Satz erschreckt mich fast, ich werde sehr hellhörig. Ich finde diesen Satz auch analytisch, abgeklärt, feststellend. Was löst diese Erkenntnis bei euch aus? Freue mich auf eure Reaktionen hier oder im nächsten Coaching!