Poldi, nein! Was soll das denn?

16 Mai 2019

Fragte die Frau auf der anderen Straßenseite ihren bellenden Hund mit lauter Stimme. Meine Hunde guckten kurz rüber und gingen relativ unbeeindruckt mit mir weiter. So, Frage: Was soll der arme Poldi denn jetzt seinem Frauchen antworten? Vor allem: Würde denn Poldis Frauchen das überhaupt verstehen?

Ein treffendes Beispiel, weil es mal wieder um Absicht und Wirkung, Fragen und Antworten geht. Oder ist es doch einfacher: Muss eigentlich immer ALLES Sinn machen, geplant sein, bewusst eingegangen und dann auch reflektiert werden?

Oh, ja, diese Gedanken habe ich als Coach. Denn, wenn wir uns immer nur um uns selbst drehen, immer alles persönlich nehmen, kann uns das sehr einschränken.

Dann kann auch Coaching und Supervision nicht mehr wirken. Wenn wir denken, wir brauchen unbedingt und ständig den professionellen Blick – die Absicherung: Ist das alles gut und richtig, was ich tue oder tun will? Was passiert, wenn ich den Schritt gegangen bin…. muss ich wissen!

Nein, musst du nicht immer. Mach einfach mal, was dir gefällt. Dich antreibt. Spaß macht. Ein gutes Gefühl gibt. Oder einfach: weil es jetzt dran ist.

Poldi bellt – fertig. Ist nicht so wichtig, warum oder wozu. Ist auch nicht wichtig, ob er Frauchen antwortet. Hat er übrigens nicht.

Also: Lasst euch treiben, wenn euch danach ist. Herrlich! Und erzählt mir eure Erfahrungen beim nächsten Coaching in Bonn.

Wie können wir Konflikte lösen?

21 Mrz 2019

Es gibt keinen konfliktfreien Arbeitsplatz: es treffen immer unterschiedliche Erwartungen, Erfahrungen und Ziele, die (auch) mit der eigenen Arbeit verbunden sind, aufeinander.

Wie können wir Konflikte lösen?

Im ersten Schritt müssen wir den Konflikt verstehen, um ihn lösen zu können. Der Konflikt muss analysiert werden: Wie ist der Konflikt entstanden? Was stört mich genau? Was müsste sich ändern? Konfliktbewältigung ist ein Prozess. Geht nicht von jetzt auf gleich. Auf der anderen Seite solltet ihr nicht zu lange warten, den Konflikt wirklich anzugehen. Sonst stinkt der Konflikt irgendwann. Die Gefahr dabei: wir finden nicht den perfekten Zeitpunkt, wir können uns auf einmal nur noch an die konfliktreichen Eigenschaften unseres Gegenübers erinnern – aber es gab doch eine Zeit, in der wir uns gut verstanden haben – wir gut mit einander arbeiten konnten … bitte nicht vergessen!

Die Bedürfnisse jedes Menschen sind Sicherheit, Zugehörigkeit und Harmonie. Im Konflikt zu sein, ist kein guter Zustand, er greift genau diese Bedürfnisse an.

Wie gehen wir vor, wenn ein Konflikt entstanden ist?

Als erstes sollten wir bei uns selbst genauer hinschauen: Dafür stellen wir uns mal vom eigentlichen Konflikt weg: Welche Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse verbinde ich mit diesem Konflikt. Verstehe ich, was mich da so ärgert? Neu oder sind es vielleicht Erfahrungen, die ich bereits früher gemacht habe und nun wieder getriggert werden? Kann ich dazu Abstand bekommen und mir nur das Gefühl anschauen? Durch das Verstehen wäre es doch wunderbar, wenn ich dadurch auch Verständnis für mich, meine Gedanken und Gefühle entwickeln kann. Die Erkenntnis leitet die Bewältigung ein.

Im zweiten Schritt sollten wir den Blick auf die Beziehung zu unserem Konfliktpartner lenken und mit dieser genauen Analyse, die wir für uns ganz persönlich bereits gemacht haben, nun auf die Beziehungsebene schauen. Wichtig ist hier immer die Wertschätzung zu behalten und gegebene Hierarchieebenen miteinzubeziehen.

Also: wir selbst, die Beziehung zum anderen und: … natürlich die Klärung der Sache an sich. Im dritten Schritt begeben wir uns auf die Sachebene. Wenn wir die Emotionen und Beziehungen klarer haben, können wir uns den Fakten/Faktoren zuwenden, die zum Konflikt geführt haben. Nutzt eure mittlerweile brillanten Analysefähigkeiten. Nun sind wir in der Lage klare Ziel zur Konfliktlösung zu formulieren und zu bestimmen. Unser Ziel könnte sein: mehr Sicherheit zu gewinnen. Da hilft uns bei der Arbeit ganz sicher die Vereinbarung von regelmäßigen Feedbackgesprächen.

Uns sollte immer bewusst sein: jeder von uns sieht die Welt ein bisschen anders – immer durch seine ganz eigene Brille. Bleibt nicht stehen: lernt auch und gerade aus Konflikten.

Wollt ihr einen Konflikt mit mir gemeinsam überwinden? Meldet euch: ich freue mich auf ein Coaching in Bonn oder wo immer ihr mit mir arbeiten wollt!

 

Change, Haltung und Körper

06 Feb 2019

Hier geht es nicht ums Älterwerden. Zumindest nicht vordergründig. Wie arbeiten wir und was können wir in unseren beruflichen Zusammenhängen noch besser nutzen?

In der Arbeitswelt 4.0 bewegen wir uns schneller. Change-Prozesse und agiles Arbeiten erfordern eine neue Bewusstheit über das eigene Handeln im Job. Change-Modelle zu kennen ist wichtig, aber tatsächliche Veränderung kann nur geschehen, wenn jeder auch etwas davon hat – also das „Warum“ und „Wozu“ geklärt sind. Dies gilt es zu erkennen und auch einzufordern – nur dann kann Anlass (Warum) und Ziel (Wozu) uns deutlich werden. Wenn wir das klar haben, können wir uns auf gezielte Veränderung einlassen ohne die Orientierung zu verlieren oder mit dem entstehenden Stress nicht mehr umgehen zu können. Das kann uns krankmachen.

Der Gedanke lenkt den Körper. Stimmt. Im Coaching arbeite ich auch mit dieser Erkenntnis. Körperhaltung, Mimikresonanz, das Wechselspiel zwischen Psyche und Körper sind gute Indikatoren für Stabilität, Sicherheit und Motivation oder eben Signale für deren (momentane) Schwächung. Wir können noch viel über uns lernen.

Wunderbare Themen für Coachings, Trainings und Seminare in Bonn oder wo immer ihr daran mit mir arbeiten möchtet. Meldet euch!

Der Drops ist noch nicht gelutscht….

29 Dez 2018

Eigentlich habe ich es nicht so mit Sprüchen. Dieser hier gefällt mir. Vielleicht auch gerade, weil er meist genau anders herum angewandt wird: „Der Drops IST gelutscht.“ Also, denken wir mal so herum: es ist unwiderruflich vorbei – der Bonbon ist weg. Es ist entschieden. Was kommt jetzt?

Jetzt denkt doch:

Alles ist noch möglich – es ist nichts entschieden! „Der Drops ist NOCH NICHT gelutscht“.

Es gibt noch unwiderruflich viel auszuprobieren!

Er ist ausgepackt – kein glänzendes Papier mehr drum rum. Wir kennen bereits den Inhalt. Wir sind sicher. Lecker. Weich, süß oder saures Pulver. Vielleicht Kräuter – wir können tief durchatmen. Jeder probiert, was er mag. Genau. Nicht Karies oder Kalorien, probiert weiter. Seid mutig und arbeitet an euch.

Wir können uns noch mit vielen Dingen beschäftigen. Wir haben viele Chancen, etwas Neues zu starten, Bekanntes weiterzumachen oder Altes wieder zu finden.

Kommt mit Genuss ins Neue Jahr – lasst euch das Leben schmecken und freut euch. Ihr habt noch viel vor, denn:

„Der Drops ist noch nicht gelutscht!“

Eure Svea – Coaching in Bonn

Was gut tut kann nicht schlecht sein.

21 Nov 2018

Sagte mir eine Coachee ganz klar und schob kein „oder?!“ dahinter. Bemerkenswert. In diesem Fall ging es um Sport. Ich konnte ihr sofort folgen, da ich täglich meine Yogaübungen mache und auch manchmal darüber nachdenke, ob die ein oder andere Drehung tatsächlich „gut“ ist. Ja, solange ich mich gut dabei fühle, kann es nicht schlecht sein, stimmig. Es tut vielen von uns gut, sich körperlich herauszufordern. Auch wenn es anstrengend ist, weh tut, nicht gleich alles von Anfang an so klappt, die Kondition oder Koordination manchmal fehlt. Die Wiederholungen, die Trainingseinheiten geben uns Sicherheit und den Mut vielleicht noch mehr auszuprobieren. Es ist ein tolles Gefühl etwas gemacht zu haben. Wir können uns dabei spüren. Wenn wir es zulassen. Wenn wir aufmerksam sind. Nehmt euch doch mal wieder Zeit und Aufmerksamkeit für euch. Und denkt daran: Versucht die Leichtigkeit in der Anstrengung zu finden.

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Poldi, nein! Was soll das denn?

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Wie können wir Konflikte lösen?

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Change, Haltung und Körper

DEZDEZ

Der Drops ist noch nicht gelutscht….

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Was gut tut kann nicht schlecht sein.

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Vertrauen Sie sich …..

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Wenn du da DU selbst bleibst, hältst du das nicht aus.

Stifte

Du kannst dir nicht vorstellen, wie lange das schon so geht …..

eyecatchme-de-2025 BlogJuni

Nähe und Distanz

SP_eye-2011_blogJuni_1

Tatsächlich: noch ein verwaister Blog?!