Sich mit der Angst anfreunden

Angst

Wovor haben wir am meisten Angst? Es ist häufig die Angst vor der Angst. Angst (über)kommt uns unerwartet, oft ist sie für uns unkontrollierbar. Wir werden von unser Angst regelrecht überrascht. Jeder kennt sie, aber keiner will sie. Das haben wir übrigens alle gemeinsam.

Wegducken oder die Augen verschließen, hoffen, dass die Angst heute nicht bei uns vorbeikommt, hilft nicht. Sie hält uns wach und aufmerksam. Natürlich nur, wenn sie für uns gesund dosiert ist – übertriebener Konsum lähmt und kann uns krankmachen. Angst hat etwas Beängstigendes, da wir (manchmal) meinen, sie nicht kontrollieren zu können und nicht genau wissen, woher sie kommt, wie lange sie bleibt und wann sie wieder geht. Sie kann fast eigenständig agieren – wir haben manchmal das Gefühl, dass die Angst die Kontrolle übernimmt.

Was tun, wenn wir es so empfinden?

Das ist unsere Angst – sie gehört zu uns. Deshalb können wir auch mit ihr umgehen. Wir könnten versuchen, uns mit der Angst anzufreunden. Die Angst annehmen, sie anschauen und damit arbeiten. Wir sollten uns für unsere Angst nicht schämen – sie gehört zu uns. Es ist gut, dass wir sie in unserem Gefühlsrepertoire haben. Sie ist unser Alarm bei drohenden Gefahren.

Es ist das Thema von Nähe und Distanz: kommt die Angst uns zu nah, können wir sie nicht mehr kontrollieren. Ist sie für uns gar nicht greifbar – also zu weit entfernt, werden wir sehr leichtsinnig. Wir brauchen auch hier unsere Balance.

Im Coaching können wir uns anschauen, ob der Herausforderung, die wir sehen, tatsächlich nur mit Angst zu begegnen ist. Vielleicht ist das Wort auch zu groß und wir empfinden ein ungutes Gefühl, haben Sorge, dass etwas nicht so klappt – nennen es aber Angst. Im Coaching finden wir das Gefühl, was für euch stimmt. Ich begleite euch gern dabei herauszufinden, was hinter diesem Gefühl steckt, was es für eine Bedeutung für euch hat und wie ihr es annehmen und als Ressource nutzen könnt.

Meldet euch – traut euch – keine Angst!