Mindfulness – Blindfoldness: für- oder gegeneinander?

Menschen, die derzeit ins Coaching oder Training zu mir kommen, berichten mir, dass ihnen beides verstärkt begegnet: wir sind mindful, aber auch blindfold. Ich gehöre übrigens auch dazu!

Bei all den Zoom-Meetings, Teams-Konferenzen oder Webex-Terminen fühlt es sich doch genau so an: wir sehen die anderen auf dem Bildschirm vor uns – wenn wir Glück haben –  denn manche Kollegen entscheiden sich, ihre Kamera gar nicht erst anzuschalten.

Müssen uns auf Ton, Stimmen, Inhalte und natürlich die Technik verlassen.

Gestik, Mimik, Tonlagen – meistens Fehlanzeige. Das gilt übrigens auch, wenn die Kamera erfreulicherweise angeschaltet ist.

Wir sehen mit verbundenen Augen – blindfold. Auch wenn wir uns an die neue Art zu kommunizieren langsam gewöhnen und ihr auch viel Gutes abgewinnen können.

Wir müssen unsere Sinne neu schärfen, vielleicht andere Schwerpunkte in der Kommunikation setzen und uns sehr auf uns selbst verlassen. Achtsam sein mit uns – mindful. Wir sind wach und gegenwärtig. Wir nehmen das, was wir durch die Kamera kriegen können und das können wir achtsam tun – mit unserem Gegenüber.

„The New Normal“ ist „the New Form“ der sozialen Arbeitsbeziehungen und wir tun gut daran, uns damit anzufreunden.

Also: Lust aufs Training? Dann bitte melden!